Sächsischer Umweltminister Frank Kupfer besucht die Lange-Geothermieanlage

Die sächsische Uhrenmarke Lange baut eine neue Fabrik für Erdwärme. Dies wird die größte Erdwärmeanlage im Freistaat Sachsen sein. Am 16. Mai 2014 besuchte der sächsische Umweltminister Frank Kupfer das neue Lange-Gebäude, um mehr über diese Umwelttechnologie zu erfahren.

 Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen Frank Kupfer (zweite von links) (links) und Keller ‧ Gründer Walter Lange (rechts), begleitet von, ging der Neubau der geothermischen Heizungsanlagen in Michael Braun Lange Project Manager zu besuchen

Minister Frank Kupfer im Gespräch mit Firmengründer Walter Lange und Lange-Präsident Wilhelm Schmid (vlnr)
   Das neue Werk von Lange wird im nächsten Jahr vorgestellt. Der Rahmen des Gebäudes wurde fertiggestellt und die Außenwandverkleidung sowie die Innenarbeiten wurden ebenfalls offiziell in Angriff genommen. Langeer-Präsident Wilhelm Schmid freut sich, mitteilen zu können: „Der Bau der Anlage schreitet reibungslos voran.“ Am Morgen des 16. Mai 2014 begrüßte Wilhelm Schmid persönlich den sächsischen Landwirtschafts- und Umweltminister Frank Kupfer, der eine besondere Reise nach Glashütte unternahm, um mehr darüber zu erfahren Erdwärmeheizung im Neubau. Nach Fertigstellung wird dies die technisch höchste geothermische Einheit in Sachsen sein und 892 kW bzw. 500 kW Wärme und Kälte liefern.
   Frank Kupfer war während seines Besuchs sehr besorgt über diese Umwelttechnologie. „Wir beabsichtigen, den vollen Nutzen aus der Zukunft Sachsen unterirdischen Wärmequelle zu nehmen, so bin ich froh, solch ein traditionelles Unternehmen wie Lange zu sehen, diese Energieumwandlungsmethode ausginge, die Auswirkungen von Klima reduzieren, ein gutes Beispiel.“
   In einem 5.400 Quadratmeter großen Neubau will Lange, der größte Arbeitgeber in Glashütte, die Produktion aller Uhrwerke und Präzisionsteile unterbringen. Wilhelm Schmid erklärte: ‚Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Marke kann das heutige Werk die Verwirklichung der neuen Vision der Zukunft nicht mehr erfüllen.‘ Er schätzt auch diese moderne Technologie. Die Wärmepumpe wird durch Erdwärme und Ökostrom angetrieben, um das neue Gebäude mit klimaneutraler Energie zu versorgen, die wie derzeit geplant auf andere Anlagen ausgeweitet wird. Schmid sagte: ‚Dies ist eine wichtige Entscheidung von Lange zum Schutz des Klimas.‘

Minister Frank Kupfer (rechts) und Sachsens Vizepräsident Andrea Dombois (Mitte) besuchten die Uhrmacherwerkstatt

Außentechnik des neuen Lange-Werks

Minister Frank Kupfer (rechts) im Gespräch mit Lange-Präsident Wilhelm Schmid auf dem neuen Werksgelände

Schweißpufferspeicher in neuer Fabrikhalle
   Als Ferdinand A. Lange 1845 eine eigene Uhrenfabrik gründete, legte er auch den Grundstein für die sächsische Uhrenindustrie. Die von ihm gefertigten Präzisionstaschenuhren sind nach wie vor bei Sammlern auf der ganzen Welt gefragt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die jahrhundertealte Stiftung Lange vom ostdeutschen Regime konfisziert. Der Urenkel des Gründers, Walter Lange, ergriff die Gelegenheit und begann 1990 mit der Wiederbelebung von Lange. Heute produziert Lange nur noch Tausende von Gold- oder Platin-950-Uhren von höchster Qualität. Alle sind mit einem exklusiven Uhrwerk ausgestattet, das sorgfältig von Hand dekoriert und zusammengebaut wurde. In 20 Jahren hat Lange mehr als 40 Uhrwerke entwickelt, die von Uhrmachern gefertigt wurden und die weltweit führenden Uhrenmarken führen. Die Marke ist fruchtbar und bietet eine Vielzahl innovativer Zeitmessinstrumente wie LANGE 1 mit dem ersten großen Kalenderdisplay einer typischen Uhr und LANGE ZEITWERK mit einem übersichtlichen, leicht ablesbaren Präzisionssprunggerät. Diese beiden Uhren sind auch das Logo von Lange geworden.